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18. Mai 2011
Mit einem schwungvollen Marsch von Georg Friedrich Händel eröffneten die beiden Trompeter Friedhelm Schöpkens und Klaus Stockhausen mit Karl Hammans an der Orgel das Programm.
Dann hatte Saskia Grauthoff Gelegenheit, ihr Instrument, den Dudelsack, vorzustellen.
Sie spielte, begleitet von Karl Hammans an der Orgel, die schottische Volksweise „Highland Cathedral“, die heimliche schottische Nationalhymne. Dabei wie auch bei weiteren Traditional-Titeln wie „Lord of the Dance“ und „Scotland the Brave“ erwies sie sich als Virtuosin auf ihrem Instrument, das man wohl nicht so oft solistisch in einem Konzert zu hören bekommt.
Karl Hammans ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, einmal mehr die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Aldekerker Speith-Orgel vorzustellen. Er tat das mit der Toccata d-moll von Johann Sebastian Bach und mit Improvisationen.
Friedhelm Schöpkens und Klaus Stockhausen begaben sich mit Orgelbegleitung in romantische Gefilde, sie spielten das Largo aus der „Symphonie aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Später war in gleicher Besetzung das „Ave Maria“ von Franz Schubert zu hören, bei dem Karl Hammans auch seine schöne Tenorstimme mit einbrachte. Dann erklang das „Trumpet Voluntary“ von John Stanley, noch einmal gespielt von den zwei Trompeten und der Orgel.
Klaus Stockhausen spielte, begleitet von Karl Hammans am E-Piano, die Habanera aus der Oper „Carmen“ von George Bizet und später „Melodie in F“ von Anton Rubinstein. Auch Friedhelm Schöpkens ließ sich solistisch hören, ebenfalls von Karl Hammans begleitet, mit „I’ve got a crush on you“ von George Gershwin und dem „Cantabile for you“ von Enrico Pasini.
Saskia Grauthoffs Dudelsack traf sich mit den beiden Sängerinnen Anne Kleinmanns und Stefanie Suytings von TotalVokal sowie Karl Hammans am E-Piano bei dem zu Herzen gehenden „Amazing Grace“. Mit „Can you feel“ aus dem „König der Löwen“ von Elton John konnte Sakia Grauthoff noch einmal ihr großes Können auf dem Dudelsack beweisen, bevor die beiden Trompeter, begleitet von Karl Hammans am Piano, sich mit „Down by the Riverside“ in ein fulminantes Jazz-Finale stürzten.
Lang anhaltender, herzlicher Beifall belohnte Saskia Grauthoff, Friedhelm Schöpkens, Klaus Stockhausen und Karl Hammans für ihre großartigen Darbietungen. Als Zugaben waren dann noch einmal „Scotland the Brave“ und „Down by the Riverside“ zu hören.
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Mai 2011 um 21:24 Uhr von Werner Stulier |


