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 Zwei Jahre sollte Carsten Cunardt ursprünglich als Kaplan in den Pfarreien St. Dionysius Kerken und St. Martinus Rheurdt wirken. Nach elf Monaten wurde sein Gastspiel am Niederrhein jäh beendet.

Am Sonntag, dem 13. August 2017, wurde Kaplan Cunardt nach der 9:15 Uhr-Messe, die vom Kirchenchor mitgestaltet wurde, gewissermaßen im „Freundeskreis” verabschiedet. Nach der Messe trafen sich diejenigen, die Kaplan Cunardt – vielleicht nach einer anfänglichen Skepsis – in den vergangenen Monaten schätzen gelernt hatten, im Pfarrgarten. Der Kirchenchor, zu dem Kaplan Cunardt eine enge Beziehung gewonnen hatte, war für die Organisation der Verabschiedungsfeier verantwortlich.

Cäcilienstatuette K G zugeschnitten

Geschenk des Chores: von Hand geschnitzte Statuette der Heiligen Cäcilia (Bild: Gerda Massopust)

Mehrere Vereine und Privatpersonen überreichten ein kleines Geschenk. Auch der Kirchenchor stand da nicht zurück: Aus seinem Urlaub in Tirol hatte Chorleiter Karl Hammans eine kleine von Hand geschnitzte Cäcilia mitgebracht, über die sich Carsten Cunardt sehr freute!

In lockerer Atmosphäre unterhielt man sich und wurden Gedanken ausgetauscht. Es waren auch Leute aus Rheurdt gekommen, um sich zu verabschieden.

Kaplan mit Cäcilienstatuette nf

Großer Kaplan mit kleiner Cäcilia (Bild: G. M.)

In einzelnen Gesprächen wurde immer wieder die Frage gestellt, wieso Kaplan Cunardt vor Ablauf der vorher bekannt gegebenen Zweijahresfrist nach noch nicht mal einem Jahr wieder weggeschickt wurde. 

Im Pfarrgarten 13.08.2017 nf

Das Wetter spielte mit und alle waren guter Dinge. (Bild: G. M.)

Kaplan Cunardt gab bekannt, dass seine neue Wirkungsstätte die katholische Gemeinde St. Joseph in Schwarzenbruck ist, wo er eine Stelle als Pfarrvikar übernehmen wird. Schwarzenbruck, südöstlich von Nürnberg gelegen im Landkreis Nürnberger Land, ist stark evangelisch geprägt. Bis 1945 lebten dort nur etwa 20 Katholiken. Nach 1945 erhöhte sich die Katholikenzahl erheblich durch die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen aus Schlesien und dem Sudetenland. Im Jahr 1954 konnte dann eine kleine katholische Kirche gebaut werden, die St. Josephs-Kirche.

Josef Verwimp

Vorsitzender des Kirchenchores

St. Peter und Paul Aldekerk

 

 

T o t a l  V o k a l

Kinder- und Jugendchor an St. Peter und Paul Aldekerk
Künstlerischer Leiter: Karl Hammans, MD

Singen macht Spaß!…     Besonders bei uns!

Proben:

   
   

mittwochs:

14.30 Uhr bis 15.15 Uhr
15.15 Uhr bis 16.00 Uhr 

Kinderchor 1.und 2. Schuljahr
Kinderchor 3.und.4. Schuljahr
freitags:

16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

16.30 Uhr bis 17.30 Uhr



Jugendchor 5.und 6. Schuljahr

Jugendchor 6.bis 13. Schuljahr

Kontakt:

Total Vokal
Gartenstraße 1
47647 Kerken

Telefon:  02833/574242

Fax:        02833/574243
Mail:      totalvokal@web.de
Internetwww.kirchenmusiken-aldekerk.de

Jutta Kleinmanns, 1. Vorsitzende 
Friedrichstraße 17
47647 Kerken
Telefon: 02833/7491

Karl Hammans 
Tel: 02833/574242  Fax 02833/574242

St. Peter und Paul 2017

 (Aktualisiert von Josef Verwimp am 3. Juli 2017.)

Nach intensivem „elektronischem Briefwechsel” und via Publikandum und Aushang im „Kasten” an der Pastoratsgartenmauer konnte die Gemeinde rechtzeitig informiert werden, dass am Donnerstag (29. Juni) in der Pfarrkirche und nicht am Mittwoch (28. Juni) in der Klosterkirche die Messe zum Patronat St. Peter und Paul stattfand.

Die entsprechende Ankündigung in der Kirchenzeitung Nr. 25 vom 25.06.2017 war schlichtweg falsch! Da auch Pfarrsekretärinnen nur Menschen sind und deshalb nicht frei von Fehlern, wollen wir das Thema nicht weiter vertiefen.

Für einen Abend mitten in der Woche war die Messe relativ gut besucht. Der nicht vollzählige Chor gab sein Bestes und hat die Damen und Herren unten – vorsichtig ausgedrückt – nicht enttäuscht. Vor allem die Chorsätze „Der Herr ist mein Hirte (Ps 23)” und „Mit dir, Maria, singen wir” (nach dem Magnificat) fanden großen Anklang.

 Bilder unten: Interessante Gespräche, mal heiter, mal ernst! (Bilder: Hubert Richter)

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Im Pfarrgarten fanden sich fast ausnahmslos alle Gottesdienstbesucher ein. Wie jedes Jahr hatte die Singschule sich ins Zeug gelegt und für einen Regenschutz und elementares leibliches Wohl gesorgt: Brot, Wein und Brühwürstchen. Mit den Resten kriegte man keinen einzigen Korb voll: Es blieb kein Krümel Brot und kein Bissen Fleisch übrig. Als die Geschichte aus dem Johannesevangelium (Joh 2, 1-12) sich zu wiederholen drohte, holte Kaplan Cunardt vorsichtshalber zwei Flaschen Wein aus seinem eigenen Bestand, da er sich höchst unsicher war, ob die Sache mit den 10 Wasserkrügen bei ihm auch klappen könnte.

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 „Seht Brot und Wein, Früchte der Erde ...” Bild: Hubert Richter

Die Schützenbruderschaften waren würdig vertreten. Als die kfd-Damen von ihrem Besuch der Landesgartenschau in Ostwestfalen zurückkehrten, bekamen Karl Hammans und der Kaplan beide einen blumigen Gruß, worüber sie sich sehr freuten.

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Fleißige Helfer, die alle Hände voll zu tun haben! (Bild: Hubert Richter)

Es fanden interessante und intensive Gespräche statt. Kaum jemand verließ den Garten vor 22:00 Uhr. Es ging auf 23:00 Uhr zu, als alles aufgeräumt war und der harte Kern den Garten verließ. Es war wieder einmal eine gelungene Sache!

Die Bilder zu diesem Beitrag hat Hubert Richter gemacht und freundlich zur Verfügung gestellt.

Wer übrigens zu diesem Beitrag einen Kommentar abgeben möchte, kann das via E-Mail machen. 

  

Josef Verwimp

Vorsitzender des Kirchenchores

St. Peter und Paul Aldekerk

jos.verwimp@t-online.de

 

Dieser ursprünglich von Werner Stulier im Jahre 2010 erstellte Beitrag wurde bearbeitet und zeitlich angepasst vom aktuellen Vorsitzenden des Kirchenchores St. Peter und Paul Aldekerk.

Unsere Schola Cantorum, oder schlichtweg Choralschola, ist eine eigene Gruppe innerhalb des Kirchenchores, die sich mit dem Gregorianischen Choral beschäftigt. Es gibt feste Zeitpunkte im Jahr, wo die Herren entweder für sich oder im Rahmen des Gesamtchores auftreten.

Hier ist die aktuelle Zusammensetzung, aufgenommen am 26. Dezember 2015 nach dem Hochamt. Alle Mitglieder, bzw. Sänger der Gruppe sind auf dem Bild.

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Hintere Reihe v.l.n.r.: Roland Krengel, Georg van Hall, Herbert Rüster; mittlere Reihe: Johannes Bonn, Felix Grohé, Karlheinz Kleingrothe, Heinrich Schwenzfeier; vordere Reihe: Chorleiter Karl Hammans, Herbert Schraets, Josef Verwimp und Werner Hoever.

Die regelmäßigen Termine für die Herren der Schola Cantorum sind:

  • Gestaltung der Roratemesse am Samstag vor dem 3. Adventssonntag,
  • Mitte Januar in der Antoniuskapelle Rahm (Jahrfest der Bruderschaft),
  • Gestaltung der Vorabendmesse zum Passionssonntag,
  • Mitgestaltung der Karfreitagsliturgie,
  • Gestaltung der Ostervigil am Karsamstag,
  • Vorsingen der jeweiligen Sequenz zu Ostern und Pfingsten,
  • Gestaltung der Vorabendmesse zu Mariä Himmelfahrt, bzw. am darauf folgenden Samstag,
  • Totengedenken an Allerheiligen und
  • Vorsingen des jeweiligen Hallelujas in den Messen mit Chorbeteiligung.

Für das frühe Aufstehen am Samstag der Roratemesse werden alle „entschädigt” durch das anschließende gemeinsame Frühstück abwechselnd bei einem der Sänger.

Hat da vielleicht nicht doch jemand Lust auf Choralsingen? Neue Stimmen sind herzlich willkommen!

Josef Verwimp

- Vorsitzender des Chores -

 

Ökumenischer Evensong in Kevelaer

 

Ende Februar hatte Basilika-Chordirektor Romano Giefer eine Einladung an die katholischen Kirchenchöre im Bistum Münster und an die evangelischen Kantoreien aus den näheren Kirchenkreisen zu einem Evensong in die Marien-Basilika in Kevelaer eingeladen im Rahmen der Festwochen zum 275jährigen Wallfahrtsjubiläum 2017.

Der Evensong (Abendgesang) ist, wie der Name ausdrückt, eine Gottesdienstform in der Anglikanischen Kirche als gemeinschaftliches Abendgebet mit Elementen der Vesper und der Komplet. Auch in katholischen Gemeinden wird der Evensong allmählich heimisch, beispielsweise im Kölner Dom.

 

Acht Chöre waren Herrn Giefers Einladung gefolgt:

  • Kirchenchor St. Peter und Paul Aldekerk,
  • Pfarrcäcilienchor Heiden,
  • Stifts- und Propsteichor Kleve,
  • Evangelische Kantorei Köln-Bickendorf,
  • Chorgemeinschaft Legden,
  • Kirchenchor an St. Nikolaus Walbeck,
  • Kirchenchor St. Cyriakus Weeze und
  • der Familienchor der Bailikamusik Kevelaer,

insgesamt etwa 250 Sängerinnen und Sänger. 

 

Um 19:00 Uhr begann die „Stellprobe”. Die verschiedenen Teile aus dem eigens für die Gelegenheit zusammengestellten Arbeitsheft wurden gemeinsam durchgesungen und kleine Schwachstellen noch einmal geübt. Obwohl nicht alle Chöre es geschafft hatten, zu Hause die Choräle und Lieder von Anfang bis Ende gründlich einzuüben, entstand dennoch ein eindrucksvoller Gesamtklang.

Um 20:00 Uhr wurde es ernst. Der „Hausherr” Pfarrer Rolf Lohmann, Pastorin Karin Dembek von der evangelischen Gemeinde und Pfarrer Josef Cornelißen vom Priesterhaus-Team schritten feierlich durch den großen Kirchenraum, begleitet vom Hymnus „Du Licht vom Lichte” (GL 95).

Basilika-Kantor Romano Giefer stand - liturgisch gewandet - vorne am zweiten Ambo und führte die etwa 250 Sängerinnen und Sänger mit großer Souveränität durch die Abendandacht. Basilika-Organist Elmar Lehnen begleitete in seinem unverwechselbaren Stil sicher und unaufdringlich die Chordarbietungen.

Nach einigen Hymnen und Psalmen, gesungen im Wechsel von Kantoren und Gemeinde, erfolgte die Lesung, vorgetragen von Pastorin Dembek. Der Antwortgesang „Der Herr ist mein Hirte” (Psalm 23) war für Frau Dembek eine Steilvorlage für ihre launige und spritzige Predigt von Schafen und widrigen Umständen beim Radfahren im Land des „schwarzen Schafes”.

Das modern gefasste Magnificat („Mit dir, Maria, singen wir”) wurde von allen mit Inbrunst gesungen, wie vorher auch der Hymnus „Wenn du die Nacht zur Erde senkst” und Psalm 23.

Beim Auszug erklang „The Lord bless you and keep you” von Andrew Lloyd-Webber. Der Segen wurde von Pfarrer Lohmann und Pastorin Dembek gemeinsam vor dem Gnadenbild erteilt.

Eine neuere Fassung des englischen Chorals „Abide with me” (Bleib bei uns Herr) erklang zum Abschluss.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die auch nach Ende des Wallfahrts-Jubiläumsjahres in einem anderen Rahmen wiederholt werden könnte und sollte!

Josef Verwimp

 

 

 

 

Kirchenchor St. Peter und Paul Aldekerk

gegründet 1784

seit 1984 Inhaber der Palestrina-Medaille 

Wir über uns:

Zurzeit sind wir 40 Sängerinnen und Sänger.

Im Sopran 11 Sängerinnen,

im Alt 11 Sängerinnen (1 Abgang),

im Tenor 6 Sänger (1 Neuzugang) und

im Bass 12 Sänger (1 Neuzugang und 1 beurlaubt wegen Studiums.)


Musik:
Wir singen zuallererst sakrale Musik– Gregorianik, Barock, Klassik. Schließlich sind wir ein Kirchenchor. Aber wir singen darüber hinaus alles was GUT ist: weltliche Musik –von/bis ...  also alles was SPASS macht!

Wir proben:
Jeden Dienstag von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr in der Singschule, Gartenstraße 1, 47647 Kerken-Aldekerk.

Anschrift & Kontakt - Bankverbindungen  - Info für Fördermitglieder

Kirchenchor St. Peter und Paul Aldekerk

Doulenweg 38
47647 Kerken
Telefon: 02833-7946

E-Mail: josef@kirchenmusiken-aldekerk.de

www.kirchenmusiken-aldekerk.de

Bankverbindungen

Sparkasse Krefeld
IBAN: DE39320500000324113109


Volksbank an der Niers

IBAN: DE14320613843200747045

Fördermitglieder und Spender sind jederzeit herzlich willkommen. Wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Kirchenchores. Spendenquittungen werden auf Wunsch durch die katholische Kirchengemeinde ausgestellt. Fördermitglieder, die einen Jahresbeitrag von 20,- € und mehr pro Jahr entrichten, erhalten bei den alle drei Jahre stattfindenden geistlichen Konzerten des Kirchenchores eine kostenlose Eintrittskarte für einen Sitzplatz vorne im Mittelschiff der Pfarrkirche St. Peter und Paul und die Option auf eine weitere (zahlbare) Sitzkarte.

Eine weitere und neue Fördermöglichkeit, interessant sowohl für Großspender wie Banken und Geschäftsleute als auch für „Kleinspender”bietet der im Sommer 2014 neu gegründete „Förderverein Kirchenmusiken St. Peter und Paul Aldekerk e. V.”, der ins Leben gerufen wurde, um größere kirchenmusikalische Vorhaben des Kirchenchores St. Peter und Paul, der Singschule oder des Jugend- und Kinderchores Total Vokal finanziell zu unterstützen.

Der Förderverein stellt steuerrelevante Spendenquittungen aus.

Mehr zum Förderverein unter <www.kirchenmusiken-aldekerk.de>.

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Zehn Gründe, in unseren Chor einzutreten

  1.Junge dürfen im Chor alt werden.

  2.Alte werden durch Gesang wieder jung.

  3.Eitle können sich in die erste Reihe stellen.

  4.Bescheidene stehen in der letzten Reihe.

  5.Egoisten erhalten eigene Noten.

  6.Fürsorgliche verteilen Hustenbonbons.

  7.Schreihälse werden behutsam gedämpft.

  8. Morgenmuffel proben abends.

  9.Faule dürfen im Sitzen singen.

10.Reiselustige dürfen Chorausflüge mitmachen.

Also, warum singen Sie noch nicht mit in unserem Chor? Wir freuen uns auf Sie!  

 

 Josef Verwimp

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Wir sind etwa 15 Jugendliche und junge Erwachsene, die gerne singen.

Derzeit proben wir dienstags von 18:15 - 19:15 Uhr mit dem Rheurdter Jugendchor zusammen. Dazu treffen wir uns alle zwei Wochen in Schaephuysen und alle zwei Wochen in Nieukerk jeweils im Pfarrheim und proben Lieder aus dem geistlichen und weltlichen Bereich.

Über neue motivierte SängerInnen freuen wir uns immer.

Gerne könnt ihr einfach mal vorbeikommen und zuschauen oder direkt mitsingen.

Bei Interesse meldet euch per Mail:

 Eine Kirche ohne Musik – undenkbar.

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Karl Hammans MD an der Orgel der Pfarrkirche St. Peter und Paul (Foto privat)

Gottesdienste ohne musikalische Akzente – eine Angelegenheit, die christliche Freude vermissenlassen würde. Erst die Musik macht das Miteinander der Gemeinde zum Fest.

In der Pfarrkirche St. Peter und Paul Aldekerk hat die Kirchenmusik seit langer Zeit eine große Tradition. Der Kirchenchor St. Peter und Paul, gegründet 1784, ist präsent in Gottesdiensten und Konzerten, orientiert an dem Auftrag der Bibel: „Lobt Gott mit allen Instrumenten, die Menschen gegeben sind.“ Zurzeit treffen sich 39 Sängerinnen und Sänger wöchentlich zu den Proben in der Singschule an der Gartenstraße 1. Die Schola Cantorum pflegt den Gregorianischen Choral und besteht aus 10 Männern des Kirchenchores St. Peter und Paul.

Schon in alten Zeiten muss es in der Aldekerker Kirche, der „Antiqua Ecclesia in Gelre“ eine Orgel gegeben haben, denn die Kirche bezahlte einen Organisten. Wann die erste Orgel aufgestellt wurde und wie diese aussah, lässt sich allerdings nicht mehr sagen. Im Jahre 1869 ließ Pfarrer Theodor Janssen von dem Kevelaerer Orgelbauer Rütter eine neue Orgel bauen. Diese wurde 1939 von der Firma Tibus-Müller (Rheinberg) erweitert. Nur gut 30 Jahre nach dem Umbau von 1939 zeigte sich, dass wichtige Teile der Orgel nicht mehr voll funktionsfährig waren. Sachverständige hielten eine gründliche Umgestaltung für unbedingt notwendig. Die Orgel wurde im Mai 1976 ganz abgebaut und in anderhalbjähriger Arbeit von der Orgelbaufirma Rudolf Speith in Rietberg umgebaut und erweitert. In den Jahren 1983 und 1990 wurde die Orgel nochmals um 2 Register erweitert. Im Jubeljahr des Kirchenchores  2009  kamen drei Register mit Spanischen Trompeten hinzu. Die Erweiterung wurde von der Kevelaerer Orgelbaufirma „Seifert  & Sohn“ durchgeführt.

Die geistliche Musik in St. Peter und Paul Aldekerk gestaltet sich heute nicht nur durch den Kirchenchor und der Schola Cantorum, sondern auch durch den Kinder- und Jugendchor an St. Peter und PaulTotal Vokal – und die im Jahre 2003 gegründete Singschule an St. Peter und Paul, die Heimat und Zentrum der geistlichen Musik in Aldekerk ist. Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ finden sich pro Woche sehr viele kleine und große Menschen in dem Haus an der Gartenstraße 1 ein, die sich in erster Linie mit dem Instrument „Stimme“ vertraut machen möchten. Natürlich wird auch als Ergänzung Unterricht an verschiedenen Instrumenten angeboten, wie  Gitarre, Flöte, Keybord, Akkordeon, Klavier und Kirchenorgel.

Möge die neu gegründete Gemeinde „St. Dionysius“ Kerken mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Aldekerk und den Filialkirchen „St. Thomas“ in Stenden, sowie „St. Dionysius“ in Nieukerk schöpferischen Geist für eine gute Kirchenmusik vor Ort, die uns im Ganzen stärkt und die uns Jesus Christus in Allem spüren lässt, gemeinsam wachsen.

Karl Hammans, MD

Text bearbeitet und aktualisiert von Josef Verwimp

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